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CDU-Abgeordneter Raimund Haser redet Klartext in Aulendorf

Viel Verwirrung bei Energiewende und Wärmeplanung

Auf Einladung des CDU-Stadtverbandes Aulendorf referierte und informierte der gewählte Wahlkreisabgeordnete Raimund Haser am Freitagabend am 12.01.2024 im Gasthaus zum Rad. Immerhin zehn interessierte Bürgerinnen und Bürger nahmen die Gelegenheit wahr, sozusagen aus erster Hand Informationen zu erhalten. Haser ist nämlich Vorsitzender des Landesfachausschusses für Energie, Umwelt und Klimaschutz der CDU. Jochen Haas als Vorsitzender des Stadtverbandes hätte sich gerne eine größere Zuhörerschaft gewünscht.

„Wenn wir Energieversorgung betrachten, machen wir alle meist einen Fehler: Wir reden fast ausschließlich über Strom“, so einleitend Raimund Haser. „Richtig ist, dass wir erst nach Energiequellen schauen und dann nach der Nutzung“. Im Jahre 2023 hatte das Mineralöl mit 35,9 Prozent und das Erdgas mit 24,5 Prozent weiterhin den größten Anteil am Energiemix. Steinkohle und Braunkohle lagen etwa gleichauf mit je 8,5 Prozent. Die erneuerbaren Energien lagen mit 19,6 Prozent zwei Punkte höher als im Vorjahr. So lautete Hasers Credo: „Wir müssen den Wasserstoff vorantreiben, ohne gleich einen Endzeitplan fürs Gas aufzulegen. Auch müssen wir das Verbrenner-Aus überdenken, weil wir die elektrische Energie für die flächendeckende Mobilität noch lange nicht haben werden. Für die Industrie ist Gas noch lange Zeit wirtschaftlich unersetzlich“.

PV-Anlagen sind wichtig, aber sie reichen bei Weitem nicht aus, deshalb muss Windkraft als Ergänzung unerlässlich einspringen. “Heute reden wir uns die Köpfe heiß, auch wegen einer Verschandelung der Natur. Unsere Kinder werden aber einmal diese Windräder als etwas völlig Normales sehen“, ist Haser überzeugt. „Auch lasse sich Wind besser vorhersagen als die Sonne“. Ein dezentrales Energiesystem generiert Wertschöpfung und Steuererträge und sei auch militärisch/strategisch sicherer als Saporischja“, so der Referent. Biogasanlagen sind wichtig und sollen so lange wie möglich gehalten werden. „Ich bin ein Biogasfan“, war sein Bekenntnis“.

„Die Digitalisierung ist heute schon auf einem sehr hohen Niveau. Der Bau eines Kraftwerkes kann ebenso unrentabel sein, wie die Anschaffung einer Feuerwehrleiter, dennoch müssen wir diese Investition bringen, in der Hoffnung, nie gebraucht zu werden“, ist sich Haser sicher. Unter Beifall der aufmerksamen Besucher nannte er die Wärmeplanung der Ampel-Regierung für absolut falsch und unpassend. „Ich möchte doch selber bestimmen, was ich wann investiere, höre man besonders bei betagteren Personen unisono. Bei der jüngeren Generation sehe es anders aus, hier existiere in der Regel eine andere Denkstrategie“. So ist Raimund Haser froh, dass die Wärmeplanung nach Bundesgesetz bis Juni 2028 keine Relevanz mehr aufweist. Wir werden noch sehr, sehr lange mit Gas heizen. Auch das ehrgeizige Ziel, im Jahre 2045 völlig klimaneutral zu sein, sollte nicht erste Priorität haben.

In einer regen Diskussion wurden viele Punkte zu diesem Thema angesprochen. So sorgte sich Konrad Zimmermann als ehemaliger langjähriger Aulendorfer Gemeinderat über mögliche teure Engagements der Stadt im Hinblick auf den Ausbau von Wärmenetzen: „Unsere Haushaltlage sollte aus diesem Grund nicht wieder kippen“. Eine junge Teilnehmerin outete sich, sie erstelle kommunale Wärmepläne. Sie zeigte sich erstaunt über die Kompetenz des Referenten.

Für noch mehr Informationen laden Sie unser ausführliches Wahlprogramm zur Gemeinderatswahl 2019 als PDF herunter.

Bahnhof Aulendorf
Carthago Aulendorf
Diese Zukunftsinvestitionen lohnen sich!

„Ja” zu Gewerbe & Infrastruktur

Die Ansiedelung von Carthago hat es gezeigt: mehr Gewerbe bedeutet mehr Ausbildungs- und Arbeitsplätze, mehr Nachfrage im Handel und bei Immobilien und nicht zuletzt steigende Einwohnerzahlen. Diesen positiven Trend wollen wir mit der Erschließung von weiteren Flächen fortsetzen, ohne dabei den Umweltschutz aus den Augen zu verlieren. Parallel dazu wollen wir in die städtische Infrastruktur investieren:

  • Modernisierung des Bahnhofs (barrierefreie Gleiszugänge etc.)
  • Erhalt des Bahnknotenpunkts
  • Neubau Rugetsweiler Brücke
  • Stadtsanierung in Bahnhof- und Bachstraße sowie Neugestaltung von Reithof und Schlossplatz mit Unterstützung privater Maßnahmen
  • Ganzheitlicher Lösungsansatz (Kreisverkehr …) von der Saulgauer Straße bis zur Kreuzung am Schwarzen Haus
Blönried, Zollenreute, Tannhausen

Die Zukunft in unseren Teilorten

Gute Politik für die Teilorte – das war und bleibt für uns als CDU-Fraktion ein zentrales Thema. Für die Zukunft haben wir uns hier viel vorgenommen:

  • Breitbandausbau in allen Teilorten
  • Entwicklung einer Dorfmitte in Blönried mit gemeinsamem Bau eines Sport- und Vereinsheimes
  • Behutsame Entwicklung von Bauplätzen in Tannhausen und Tannweiler
  • Sanierung der Tannhauser Straße
  • Bau des Dorfstadels in Zollenreute und Vermarktung des Baugebietes Tafelesch
Feuerwehrhaus Blönried
Spritzenhaus Tannhausen
Baugebiet Buchwald Aulendorf
Steeger See Aulendorf
Ein guter Platz für Familien, Singles und Paare.

In Aulendorf lässt es sich gut leben!

Der kontinuierliche Anstieg der Einwohnerzahlen zeigt: Aulendorf ist ein perfekter Platz für Menschen in jedem Alter und in jeder Lebenssituation. Dafür haben wir in den letzten Jahren auch viel investiert: in den Ausbau von Betreuungsplätzen für die Kleinen, in die Sanierung des Schulzentrums, in die Erschließung von Baugebieten (inkl. Geschosswohnungsbau), in den neuen Bahnhofsvorplatz und in die kommunale Infrastruktur.